Was ist denn da bei Apple los?

Ja, ich habe seit über einem Jahr hier nichts mehr veröffentlicht. Das bedeutet aber nicht, dass ich das Interesse an Apple und seinen Produkten verloren habe. Ganz im Gegenteil ist die Palette der Geräte mit dem Apfellogo in meinem Besitz stetig gewachsen.

In letzter Zeit wird die Zufriedenheit mit diesen Prunkstücken aber immer wieder geschmälert. Werden doch da wieder Schweine durchs digitale Dorf gejagt, auf dessen Rücken ein großer, angebissener Apfel prangt.

So gibt es ja schon fast seit Einführung des iPhones immer zu jedem neuen Modell das passende Gate. Aktuell ist es das Hissgate, da man bei Volllast des Prozessors beim iPhone 7 und 7 Plus, durch diesen verursachte Geräusche vernehmen kann. Vielen Nutzern fiel dieses Manko auf, als sie Videoaufnahmen mit dem iPhone in höchster Qualität bei absoluter Stille aufnahmen. Denn das hochsensible Mikrofon des Gerätes zeichnete anstatt nichts die Geräusche des Prozessors auf. Wer das Problem genauer betrachten möchte, findet auf Youtube unzählige Clips zu dem Thema. Einer der besten (allerdings in Englisch gehaltene) Clips dazu ist dieser hier:

Hissgate

Der Apple Support versuchte und versucht das Problem immer wieder zu leugnen und abzuwiegeln. Das ist natürlich in keiner Weise akzeptabel, besonders im Hinblick auf die Preisgestaltung des Konzerns. Ein Freund von mir stand kurz vor einem Amoklauf, verzweifelte er doch am Service des von ihm erworbenen Apple Care+ Supports. Mittlerweile hat er das DRITTE iPhone 7 Plus und arrangiert sich nun anscheinend mit dem Problem.
Ich selber habe immer noch mein erstes iPhone 7 Plus und ja, es hisst. Das stört mich aber nicht. Ich habe schon vorher NIE versucht, absolute Stille aufzunehmen und gedenke dies auch nicht in Zukunft zu tun. Ohne die Hinweise des Freundes und des im Internet verbreiteten Shitstorms, wäre mir das Hissen niemals aufgefallen.

Dann taucht in den sozialen Medien auch immer wieder die Meldung auf, dass ein iPhone 7 ein Auto in Brand gesetzt haben soll. Hierbei scheint es sich aber immer um das selbe Auto zu handeln, ist also wohl eher ein Einzelfall und nicht mit den Vorfällen um das Samsung Galaxy Note 7 zu vergleichen.

Als ich mein iPhone 7 Plus erhielt, verkaufte ich mein 6s Plus bei ebay. Der Käufer erhielt mein ehemaliges Gerät und stellte fest, dass ich es zwar gelöscht, aber nicht aus meiner iCloud entfernt hatte. Also erledigte ich das sofort und dachte, dass der neue Besitzer nun damit ebensoviel Freude habe könnte, wie ich es hatte. Aber weit gefehlt! Der neue Besitzer musste feststellen, dass auf dem iPhone immer noch eine Apple-ID hinterlegt war, die eine Registrierung durch ihn verhinderte. Das Seltsamste daran war aber, dass es sich dabei nicht um MEINE Apple-ID handelte. Laut Screenshot wurde da eine e-Mail-Adresse von Yahoo verlangt. Ich hatte aber noch nie eine Adresse von diesem Anbieter.
Da der Käufer schon etwas unwillig wurde und von mir verlangte, ich solle meine Apple-ID nebst Passwort herausgeben, rief ich beim Apple Support an. Wozu hat man schließlich Apple Care+? Vorher hatte ich natürlich etwas im Internet recherchiert und festgestellt, dass mit iOS 10 dieses Problem zwar hauptsächlich auf neuen iPhone 7, aber eben auch auf einigen iPhone 6 Einzug hielt.
Natürlich wusste man bei Apple nichts von diesen Problemen, konnte sich deren Auftreten auch überhaupt nicht erklären und vor allem konnte man sie nicht einfach lösen. Der aufwändige und umständliche Weg führte über das Einscannen der original Rechnung, über das Einsenden an Apple, bis hin zur Freischaltung nach – voraussichtlich – zwei Tagen. Nachdem ich dem neuen Eigentümer dies so mitteilte, schickte er die Kopie per Mail an den Support und bekam die Aussage, dass es bis zu 14 Tage dauern könnte, bis das iPhone freigeschaltet würde! Sehr praktisch, wo er doch sein altes iPhone schon bei ebay eingestellt hatte! Da ich seither nichts mehr davon gehört habe, soll es wohl geklappt haben. Mit Ruhm hat sich Apple hier aber auch nicht bekleckert.

Gestern Abend stellte ich dann auf meinem Mac mini fest, dass einige Updates für Apps zur Verfügung stehen. iTunes, Pages, Numbers und Keynote befanden sich darunter und da ich auch noch über ein MacBook Air verfüge wollte ich dort auch direkt die nötigen Updates vornehmen. Doch siehe da: Im Appstore wurde mir zwar durch den kleinen roten Kreis am Reiter Updates angezeigt, dass sechs Updates zur Verfügung stünden, sobald ich diesen Reiter aber öffnete, zeigte mir der Appstore aber lediglich die schon heruntergeladenen Updates an. Auch ein mehrmaliges Ab- und wieder Anmelden im Store erbrachte keine Veränderung.
Heute beschäftigte ich mich schließlich näher mit dem Problem und stieß in der Apple eigenen Community auf Hinweise, dass ich mit der Misere nicht alleine dastand.
Mehrere User klagten über das gleiche Problem und ein Moderator bot auch eine „Lösung“ an. Man könne unter den gekauften Artikeln die betreffenden Apps updaten, außer iTunes, das man sich über die Website von Apple herunterladen könne.
Bei mir war ich gezwungen, zu den oben genannten Apps auch noch iMovie und GarageBand auf diesem Umweg zu aktualisieren. iTunes datete ich per Download up. Während die Updates im Appstore noch liefen, wurde mir auf einmal das Update für iTunes dort angeboten! Diese App war aber inzwischen schon auf dem neusten Stand, also war diese Meldung wieder fehlerhaft.
Nachdem alle Updates eingespielt waren, zeigte mir der Appstore unter Updates NICHTS mehr an. Hier erscheint nur noch die Meldung: Keine Updates verfügbar.
Wo die Anzeige der Updates der letzten Zeit geblieben ist, weiß vielleicht Apple, ich jedoch nicht.
Ich nutze übrigens auf beiden Geräten macOS Sierra in der aktuellen Version und beim Mac mini trat dieses Problem nicht auf.bildschirmfoto-2016-10-28-um-14-49-11

Jetzt kann man sicherlich erwidern, dass soetwas doch wohl kein Problem darstellen sollte, wenn mich Hissgate doch auch nicht stört. Das mag stimmen, aber es ist die Summe der Dinge, die etwas ausmacht. Und im Moment ist mein Eindruck, dass es bei Apple die Summe der Fehler ist. Ich war lange Zeit überzeugter Apple-Kunde. Die Vorzüge überwogen für mich die Nachteile.
Jetzt betrachte ich aber die Firmenpolitik eher skeptisch. Die gestrige Keynote mit der Vorstellung der neuen MacBook Pro zeigt für mich einmal mehr, dass der Konzern seine Geradlinigkeit in der Produktpallette verliert. Auf neue Macs wartet man nun schon eine gefühlte Ewigkeit und die MacBooks werden durch nette technische Spielereien wiedereinmal teurer, ohne einen echten Mehrwert zu erbringen.
Die Apple Watch Series 2 ist für mich auch enttäuschend und kein Grund, von meiner 1. Generation upzugraden. Dann behaupten einige Quellen auch noch, dass 2017 nicht etwa das iPhone 7s erscheinen soll, sondern gleich das iPhone 8. Dies begründet man mit dem zehnjährigen Jubiläum des iPhones. Und außerdem soll es dann vielleicht auch noch eine dritte Displaygröße geben.
Für mich verzettelt sich Apple gerade in einer Flut von „neuen“ Produkten. Natürlich kann man jetzt auch wieder sagen: „Unter Steve Jobs wäre das nicht passiert!“. Ich denke aber auch, dass das hier stimmt. Seit seinem Tod hat Apple viele Dinge getan, die unter seiner Leitung nicht passiert wären. Nur als Beispiel ist hier zu nennen, dass er rigoros Eingabestifte ablehnte und den unter John Scully entstandenen Newton deshalb geradezu hasste. Apple hat im vergangenen Jahr aber den Pencil zusammen mit dem iPad Pro 12 Zoll herausgebracht.

Ich finde, Apple sollte sich auf die vorhandenen Produkte konzentrieren, diese kontinuierlich weiterentwickeln und sich auf einige wenige neue Projekte beschränken. Der Apple-Kunde will eben nicht eine unübersichtliche Produktflut a la Samsung, sondern dass seine teuren Geräte ausgereift und funktionstüchtig sind.
Dabei spielt es auch eine Rolle, wie ehrlich eine Firma mit Problemen umgeht. Wenn ich schon für Service in Form von Apple Care extra bezahlen muss, möchte ich da nicht auch noch belogen und vertröstet werden. Genau das passiert aber im Moment bei Apple und dessen Support. Das kann ich zumindest so nicht akzeptieren und Apple wird einsehen müssen, dass ich da einer vielen bin. Der fallende Umsatz sollte dem Konzern da Warnsignal genug sein.

Den Homescreen im Griff

Geht es euch eigentlich auch so auf die Nerven, dass euer schönes Hintergrundbild auf dem iPhone über und über mit Icons und Ordnern verdeckt ist?

Genau dieses Problems nimmt sich eine Web-App an: Makeovr.
Ruft den Link mit eurem iPhone (5-6 Plus) auf und folgt den Anweisungen. Dabei solltet ihr, auch wenn ihr einen anderen Browser benutzt, Safari nutzen, da die anderen eventuell nicht mit der App funktionieren.

IMG_3002

Homescreen vorher

Zunächst müsst ihr euch entscheiden, ob ihr einen auf makeovr.io verfügbaren oder einen eigenen Hintergrund nutzen wollt. Ich habe mich für einen eigenen entschieden. Dabei stellte sich heraus, dass es besser ist, nicht ganz so detailreiche Bilder zu wählen (das könnt ihr gut am Ergebnis Screenshot erkennen).
Ihr müsst dann einen Screenshot von eurem Hintergrund machen.
ACHTUNG: Habt ihr wie ich doch keinen unifarbenen Hintergrund gewählt, sucht euch für den Screenshot eine Seite des Homescreens, auf der möglichst wenige oder keine Icons vorhanden sind. GANZ WICHTIG: Schaltet unbedingt die perspektivische Anzeige des Hintergrundbildes aus! Selbst dann entstehen später bei Bewegung des iPhones noch leichte Verschiebungen im Hintergrundbild.

IMG_3003

Screenshot für die Bearbeitung

Diesen Screenshot müsst ihr nun hochladen. Ist das geschehen, gibt euch Makeovr eine Maske vor, in der ihr die Bereiche auswählen könnt, die später nicht durch Icons verdeckt werden sollen. Diese Bereiche speichert ihr solange über das Menü

IMG_3001

Auswahlmaske

 

von Safari als Web-Icon ab, bis ihr alle benötigten „Freizeichen“ beisammen habt.
Ich musste nach jedem Abspeichern eines Icons die Seite aktualisieren, weil ich sonst immer nur das gleiche Icon abgespeichert bekommen habe.

Bei mir waren es genau vier Icons, die ich benötigte, um endlich das Gesicht auf dem Foto meines Homescreens zu sehen.
Natürlich müsst ihr die „Freizeichen“ noch an die gewünschte stelle verschieben. Hierbei stellte sich dan n bei mir heraus, dass die Konturen nicht mehr hundertprozentig zusammenpassten. Das ist aber meiner Meinung nach zu verschmerzen.

Insgesamt ist Makeovr eine lustige Lösung, um ein iPhone doch noch etwas individueller zu gestalten, als es Apple normalerweise zulässt.

IMG_3004

Ergebnis

UAG – Die Hülle für alle Fälle

Seit meinem iPhone 5 nutze ich eine Hülle der Firma Urban Armor Gear (UAG).

Jetzt hat das Unternehmen bewiesen, dass mein Vertrauen in seine Produkte gerechtfertigt ist.

Natürlich habe ich mir für mein neues iPhone 6 auch wieder eine Hülle von UAG gekauft und bin wieder zufrieden mit Design und Verarbeitung, aber insbesondere auch mit dem Schutz meines iPhones.

Yosemite und Squeezebox

Habt ihr nach der Umstellung auf Yosemite auch Probleme mit eurer Squeezebox gehabt?

Ich musste den Logitech Media Server (LMS) auf die Beta-Version 7.7.4 updaten, damit dieser nicht ständig abstürzt.

Logitech selbst hat immer noch nicht reagiert und bietet offiziell noch immer die Version 7.7.3 zum Download an, die aber unter OSX 10.10 nicht richtig funktioniert.

Die auch zur Verfügung stehenden Betas 7.8 und 7.9 des LMS funktionierten bei mir übrigens nicht und führten zu ständigen Fehlermeldungen.

Hattet ihr auch solche Probleme?

Update vom 12.11.2014

Heute hat Logitech endlich reagiert und offiziell die Version 7.7.4 des LMS veröffentlicht. Bisher läuft sie bei mir stabil und ich hoffe, dass dies auch so bleibt.

Update vom 12.04.2015

Und immer das gleiche Lied: Yosemite bekommt ein Update auf Version 10.10.3 und der LMS kackt komplett ab!
Diesmal habe ich im Netz die LMS Version 7.8.1-1428327708 gefunden, die aber nur marginal weniger Fehler verursacht, als die offizielle Version 7.7.5, die auf der Logitech-Seite zur Verfügung steht.

Deshalb versuche ich jetzt, das Häkchen bei „iTunes verwenden“ einfach weg zu lassen. Ist es gesetzt, startet sich iTunes immer wieder neu, nur um wieder abzustürzen.

Als Medien-Ordner gebe ich jetzt den iTunes-Ordner „Music“ und „Audiobooks“ an. Fotos habe ich eh nie auf der Sqeezebox geschaut, geschweige denn Videos.
Bisher durchsucht der LMS brav die Ordner, iTunes bleibt aus und ich habe auch sonst keine Fehlermeldungen erhalten.

Hoffentlich bleibt das auch so. Falls nicht, werde ich hier berichten.

Video

Wenn der Home Button streikt…

Ich habe mal die Probe auf’s Exempel gemacht. Drei winzige Ampullen für 30,- Euro, wie im Video, erschien mir dann doch als geradezu Wucher!
Ich habe mir dann überlegt, welche Substanz wohl in diesen Ampullen enthalten sein könnte. Wie der Kommentator im Video schon erwähnt, kann es eigentlich nur Alkohol sein, da dieser rückstandslos verdunstet. Die Idee mit dem Nagellackentferner fand ich schon sehr gewagt! Also fragte ich mich, was ich denn zu Hause hätte, womit man reinigen könnte und das möglichst nichts verklebt. Die Antwort war schnell gefunden:
DRUCKKOPFREINIGER!
Eben etwas gekramt und schon waren die beiden kleinen Fläschchen gefunden. Zugegeben: diese Flüssigkeit ist blass rosa und nicht farblos, wie die teure im Video. Sie riecht aber ganz ähnlich, wie dort beschrieben.
Mein Gedanke dabei war: Diese Flüssigkeit ist dazu gedacht, winzige Düsen zu reinigen, ohne diese dabei selbst zu verkleben. Also musste das doch mit einem vergleichbar klobigen Home Button erst recht funktionieren.
Angewandt habe ich das Zeug übrigens genau wie im Video beschrieben. Ein paar Tropfen auf den Button, 3 Minuten drücken, 15 Minuten warten – fertig! Natürlich habe ich das iPhone vorher ausgeschaltet!
Das Ergebnis scheint mir das gleiche, wie mit der Teuren Suppe aus dem Video. Erstmal funktionierte der Home Button butterweich und bei jeder Bedienung. Allerdings ließ dies schon nach etwa einer Stunde wieder nach. Ich hoffe, dass das nicht wieder bis zur fast völligen Disfunktion führt. Wenn es so bleibt wie jetzt, ist auf jeden Fall eine extreme Verbesserung eingetreten. Außerdem soll man die Behandlung ja auch mit dem teuren Produkt wiederholen, wenn der gewünschte Erfolg nicht eingetreten ist.
Fakt ist: Mit der preiswerteren Alternative Druckkopfreiniger beschädigt ihr euer iPhone nicht und ihr spart richtig Geld! Den Druckkopfreiniger habe ich mal für nicht einmal 5,- Euro bei einem Druckpatronenversender gekauft. Die beiden Flaschen im Set haben schon diverse Druckköpfe gereinigt und heute halt auch das erste Mal mein iPhone. Trotzdem ist eine davon immernoch ungeöffnet und die andere noch zu einem Viertel gefüllt. Rechnet selber aus, ob ihr für maximal 3 Anwendungen lieber 30,- Euro bezahlen wollt. Ich nicht!
Ich übernehme ausdrücklich keine Haftung für Schäden, die durch das Nachmachen dieser Anleitung entstehen! Nachmachen auf eigene Gefahr!
Nachtrag vom 19.06.2013
Den Langzeittest hat meine oben beschriebene Methode nicht bestanden! Schon nach wenigen Stunden war der Erfolg schon fast wieder rückgängig gemacht. Auch Wiederholungen der Prozedur erreichten keine langzeitige Verbesserung.
Der Umstieg auf Handdesinfektionsmittel verbesserte den Zustand zumindest etwas und scheint auch längerfristig Besserung zu bringen.
Ich werde jedenfalls demnächst den Home Button tauschen. Dann ist hoffentlich Ruhe!

Die Wirrungen der preis24.de-Bestellungen

Es war mal wieder so weit. Ich erlag den Werbeversprechungen des Fernsehens und der E-Mails.
Mein Datenvertrag, über den ich mein iPad der 1. Generation erhalten hatte, läuft aus und ich fand es an der Zeit, ein neues Gerät anzuschaffen. Immerhin hatte ich ja jetzt schon diverse Generationen übersprungen.
Da kam mir eine Werbemail der Internetseite preis24.de gerade recht. Versprach sie doch ein nagelneues iPad mini Celular mit 16 GB kostenlos zu einem neuen Datenvertrag dazu!
Ich sichtete online das Angebot und entschied mich nach zwei Jahren Vodafone diesmal für die Telekom. Das resultierte daraus, dass die Telekom das schnellere Netz anbietet und die Hotspot-Nutzung gleich mit inbegriffen ist. Also musste ich mich nur noch für die Farbe des iPad mini entscheiden. Nach zwei Jahren schwarz, entschied ich mich spontan für weiß.
Das Angebot versprach, dass innerhalb von zwei Stunden nach Antragseingang die Bonitätsprüfung durch die Telekom abgeschlossen sein sollte. Dann sollte auch sofort eine E-Mail darüber informieren.
Am 27.12.2012 füllte ich den Antrag aus, erteilte eine Einzugsermächtigung für die Expressversandkosten und harrte der Dinge, die da angekündigt waren. Und wartete, und wartete, und wartete…
Das Einzige, was eintraf war die Bestätigungsmail von preis24.de. Was nicht eintraf, war die Mail der Telekom. Auch nicht am nächsten Tag und nicht am nächsten Tag! In diesem Jahr sollte ich gar keine Nachricht der Telekom mehr erhalten.
Wie es dann mit dem Versprechen stand, die Lieferung würde 48 Stunden nach Zahlungseingang erfolgen, muss ich wohl nicht näher erläutern.
Die Internetseite des Anbieters bietet eine Auftragsprüfung. Dort gibt man seine Auftragsnummer und seinen Namen ein und soll dann über den Status seiner Bestellung informiert werden. Soweit die Theorie. Bei mir stand der Status während der gesamten Wartezeit bis zur Lieferung auf Null Prozent. Klappt anscheinend sehr gut!
Als nach mehreren Tagen immer noch kein Status für mich zur Verfügung stand, ich immer noch keine Mail der Telekom erhalten hatte, aber zum Glück auch noch kein Geld von meinem Konto abgebucht worden war, schrieb ich über das Kontaktformular an den Service von Preis24.de. Ich erbat mir mitzuteilen, ob ich denn überhaupt mit einer Lieferung des iPad mini rechnen dürfe.
Über diese Benachrichtigung erhielt ich eine automatisch generierte Bestätigungsmail – sonst nichts. Keine Info – kein iPad.
Also testete ich die Telefon-Hotline, die großspurig mit Ortstarif beworben wird. Leider scheint dieser Ortstarif auch zu bewirken, dass nur eine Leitung zur Verfügung steht. Anders ist es kaum zu erklären, dass über mehrere Stunden die Hotline nicht zu erreichen ist! Immer wieder erhielt ich die Aufforderung, ich solle auflegen und es zu einem späteren Zeitpunkt versuchen. Na danke!
Eine erneute Nachricht über das Kontaktformular mit der dringenden Bitte um Rückmeldung erbrachte das gleiche Ergebnis wie die erste, nämlich keines.
So langsam wurde ich ungehalten. Es ist eine Sache, wenn man seine Kunden nicht zufrieden stellen kann. Es ist aber eine ganz andere, wenn man sie dabei auch noch ignoriert!
So kam natürlich das neue Jahr ohne neues iPad, aber damit hatte ich eigentlich eh schon gerechnet.
Im neuen Jahr entschloss ich mich erneut, die Hotline zu nutzen. Diesmal brauchte ich auch nur gefühlte zehn Versuche, bis ich zumindest in einer Warteschleife landete. Während ich also da so wartete, hatte ich das Angebot auf der Internetseite aufgerufen und die Versprechungen , die dort gemacht wurden, schienen mich zu verhöhnen. Ich begann das doofe Schwein auf der Seite zu hassen!
Als ich mir den Warteschlangensong ungefähr zehnmal angehört hatte, meldete sich endlich eine Mitarbeiterin, die den Eindruck erweckte, entweder nicht wirklich fit zu sein, oder aber mental bedingt langsam. Für mich kam das auf’s Gleiche heraus: „Wir haben Lieferschwierigkeiten, Ihr Antrag wurde genehmigt, wir entschuldigen uns, nächste Woche wird garantiert geliefert…“. So in etwa spulte sie ihre Infos immer wieder monoton auf meine Nachfragen ab. Also weiter warten. Dieses „Gespräch“ fand am 03.01.2013 statt, eine Woche nach Bestellung.
Da ich mir nicht denken konnte, dass „nächste Woche“ auch gleich „Anfang nächster Woche“ sein sollte, wartete ich nun geduldig die nächsten Tage in dem Wissen, dass eine Lieferung zumindest nicht ganz ausgeschlossen war.
Am Nachmittag des 10.01.2013 erhielt ich tatsächlich eine E-Mail von preis24.de, in der mir der Versand der Ware mitgeteilt wurde! Endlich, es war wohl so weit. Im gleichen Moment erhielt ich die exakt gleiche Mail noch einmal. Was beiden fehlte, war die Trackingnummer von DHL, die aber in beiden angekündigt wurde. Eine schöne Beschreibung, wie man mit dieser Nummer das Paket verfolgen kann, aber keine Nummer! Gut gemacht, preis24.de!
Als ich am gleichen Abend nach Hause kam, erwartete mich die nächste E-Mail. Diesmal teilte mir preis24.de mit, dass mein Antrag angenommen worden sei und jetzt nur noch die Versandkosten eingezogen würden, bevor mein iPad endlich ausgeliefert werden könne. Ahaaaa…! In den beiden Mails vom Nachmittag wurde mir die Lieferung noch für den Folgetag angekündigt. Diese Mail relativierte das Ganze nun wieder erheblich. Wutentbrannt setzte ich mich an den Rechner und antwortete auf die letzte Mail. Ich machte meinem Unmut sehr deutlich Luft, ohne beleidigend zu werden und forderte preis24.de zu einer Stellungnahme auf. Außerdem setzte ich eine Frist bis zum 14.01.2013, bis zu der das iPad geliefert werden sollte.
Resultat? Ratet mal! Genau: keines! Jedenfalls kein messbares, denn mein iPad traf dann am 15.01.2013 ein, nachdem ich am 14.01. erneut eine Versandmitteilung erhalten hatte, diesmal mit Trackingnummer.
Aber nicht, dass die Missverständnisse damit zu ende gewesen wären. Selbst bei der Auslieferung kann noch einiges schief gehen.
Der DHL-Bote stand vor mir, verlangte meine Ausweis zwecks Post-Ident und reichte mir die ersten Kopien der Unterlagen. Ich stand in Vorfreude da und überflog die Papiere, als mir etwas auf einem Formular der Telekom auffiel: Als Mobiltelefon wurde mir gerade angeblich ein Sony Ericsson Arc S geliefert! Was sollte das denn jetzt? Abgesehen davon, dass ich mit einem reinen Datentarif nichts mit einem Handy anfangen konnte, entsprach das Ding natürlich nicht meiner Bestellung! Der DHL-Bote, der ob der widrigen Wetterbedingungen schon genug gestresst war, konnte mir natürlich keinerlei Auskunft darüber geben, was sich denn nun tatsächlich in dem Päckchen befand. Er tendierte aber dazu, den Unterlagen Glauben zu schenken. Öffnen wollte er den Karton natürlich auch nicht. Also hatte ich nur die Wahl, entweder das Risiko einzugehen, das Paket anzunehmen und es im Extremfall wieder zurückzuschicken, oder das Ganze gleich retour laufen zu lassen. Das hätte aber bedeutet, dass ich weiter hätte warten müssen. Nein, das war mir zu doof! Ich wählte das Risiko und nahm die Lieferung an.
Erwartungsvoll öffnete ich den Karton und siehe da: Er enthielt tatsächlich mein lang ersehntes iPad mini! Mit SIM-Karte der Telekom, die sogar schon aktiviert war. Na bitte, geht doch!
So hatte also der ganze Vorgang 19 Tage gedauert. Wenn man von den versprochenen 48 Stunden ausgeht, ist das doch annähernd passabel – nicht!
Der Auftragsstatusbalken auf der Webseite stand am Tag der Lieferung übrigens immer noch auf Null, leuchtete dafür aber schön grün. Auch schon was!
Jetzt erfreue ich mich meines neuen iPad mini und immer wenn das Werbeschwein über den Bildschirm tanzt und vollmundig schnellste Lieferung verspricht, scheint es mir zuzuraunen: „Wer’s glaubt…!“.

Schutz für das wertvolle Display

Diese Folien, die nicht nur für Produkte mit dem Apfellogo erhältlich sind, sind nicht billig, sonder preiswert. Die Qualität stimmt, der Preis ist akzeptabel.

Ich zahle lieber ein paar Cent mehr und kaufe dafür nur einmal eine Folie pro Display. Alle meine Displays werden inzwischen von Folien der Firma Dipos geschützt. Sie lassen sich extrem leicht anbringen und halten sehr lange. Oft sogar länger als das Gerät, das geschützt werden soll.

Scotty, TELEPORT me up…

Kennt ihr das? Ihr benutzt zu Hause nicht nur euren Mac, sondern das MacBook steht auch noch auf dem Schreibtisch. Es ist ja so schön praktisch, wenn man während man am großen Bildschirm arbeitet, am mobilen Gerät noch chaten oder eben etwas googlen kann.

Bei mir führt das aber auch oft dazu, dass ich mit der Maus vom Mac versuche, das MacBook zu steuern. Auch das ewige Wechseln der Tastatur ist doch eher nervig.

So dachten wohl auch die Entwickler von Abyssoft. Sie stellten eine App her, die dieses Problem einfach und vor allem kostenlos löst! Teleport muss auf beiden Geräten installiert werden. Es nistet sich dann in den Systemeinstellungen ein. Dort lässt es sich dann auch konfigurieren. Man kann wählen, an welcher Seite des Bildschirms der Übergang zum anderen Bildschirm bestehen soll. Denn genau das macht Teleport: Es stellt eine Verbindung zwischen Macs her und sorgt dafür, dass man sowohl Maus, Tastatur als auch Zwischenablage auf allen eingebunden Geräten benutzen kann. Hat man z.B. festgelegt, dass das MacBook links neben dem Mac steht, steuert man einfach den Cursor über den linken Bildrand hinaus und wie durch Zauberei erscheint er auf dem Display des MacBooks. Sobald sich der Cursor dort befindet, wird das MacBook auch mit der Tastatur des Macs gesteuert. Das schafft Platz auf dem Schreibtisch und erleichtert das Arbeiten mit mehr als einem Mac ungemein.

Die App arbeitet unter Lion, Mountain Lion , Leopard und Snow Leopard (solange die letzten beiden auf Intel-Macs laufen). Eine ältere Version für alle Vorgänger-Macs ist verfügbar.

Teleport ist unter anderem auch in Deutsch verfügbar.