iSwifter

  iSwifter von YouWeb L.L.C. stellt so etwas wie einen Webbrowser dar. Der Hersteller verspricht quasi die eierlegende Wollmilchsau, da iSwifter es endlich ermöglichen soll, mit dem iOS-Gerät ganz normal und ohne Einschränkungen das Internet zu benutzen. Ja, sogar Flash in seiner ganzen Vielfalt wird da in Aussicht gestellt! Filme, Spiele, Anwendungen, alles was man vom Windows-PC her kennt, soll nun endlich Einzug auf dem mobilen Apple halten.

So viel zu den Versprechungen und Hoffnungen, die YouWeb L.L.C. da weckt. Wer hätte sich nicht schon die Möglichkeit gewünscht, trotz iOS mal eben den Börsen-Stream auf seiner Depotseite zu checken, war aber immer an der Flashignoranz von Apple gescheitert?

Ich lud mir zunächst die kostenlose Demo-App herunter. Diese nervte schonmal mit ständigen Aufforderungen, die Bezahl-App doch endlich zu kaufen. Der Startbildschirm beginnt mit der Entscheidung, ob man im Internet surfen möchte, oder vielleicht doch lieber ein Spiel wagen will. Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Spiele ist, ich will es mal so ausdrücken: übersichtlich. Aber spielen wollte ich ja auch gar nicht, also zum Browser.

Was ich dann da vorfand, trübte meine Hoffnung sofort um einiges! Einstellungen gibt es nicht. Man lebt mit dem, was YouWeb L.L.C. für richtig hält, oder man läßt es. Es gibt gerade mal die Möglichkeit, den Verlauf zu leeren, das war es dann auch schon. Nichteinmal  die Startseite kann man selbst festlegen. Die versprochene Geschwindigkeitssteigerung gegenüber Skyfire blieb zumindest mir verborgen. Selbst das Scrollen der Internetseiten wird zum Geschicklichkeitsspiel, da man ständig Textteile und Bilder verschiebt, aber die Seite als Ganzes nicht bewegt bekommt. Die Handhabung ist eine glatte 6!

Zwischenzeitlich wurde ich dann immer wieder aufgefordert, die App doch endlich zu kaufen. Nach jeder abschlägigen Antwort, wurde ich dann erstmal wieder auf die Startseite zurückgeschickt und musste die vorherige Seite erneut ansurfen. Um das Programm endlich richtig testen zu können, biss ich in den sauren Apple und bezahlte stolze 2,39 Euro dafür. Für einen Browser schon eine Menge Geld, wenn man bedenkt, dass gerade Opera Mini 6 für das iPad erschienen ist, und zwar kostenlos!

Wenn ich gedacht hatte, nach dem Erwerb vielleicht doch noch Freude an der App zu bekommen, wurde ich bitter enttäuscht. Fummelige Handhabung, langsamer Seitenaufbau, nicht vorhandener Komfort und schlechte Darstellung der Seiten verleiden einem den Surfspaß ganz gewaltig!

Ich kann nur jedem, der nicht auf Flashinhalte angewiesen ist, von iSwifter abraten! Flash stellt die App übrigens tatsächlich dar, sowohl Videos als auch andere Inhalte. Wer darauf nicht verzichten kann und dem eine Remote-Lösung für den heimische PC nicht liegt, der hat wenige Alternativen zu iSwifter. Da muss dann auch jeder selbst wissen, ob er auf den Standardkomfort aller anderen Browser verzichten kann. Wahrscheinlich reicht dann aber wirklich die kostenlose Version, denn viel komfortabler ist die Nutzung nach den verschleuderten 2,39 Euro auch nicht geworden.

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Schichtdienst im Überblick

Hier stelle ich nun die kleine, aber feine App Dienstplan von eikasia vor. Sie ist für iPhone, iPod, und iPad gedacht und für den Preis von -,79 € im AppStore erhältlich.

DienstplanJeder, der wie ich im Schichtdienst arbeitet, kennt die Mühen da den Überblick zu behalten. Besonders wenn man wie ich nicht in einem starren Schichtdienstmodell arbeitet, ist es besonders wichtig, selbst für Ordnung zu sorgen.
Bisher habe ich meine Dienste immer im normalen Kalender des iPads geplant. Das hat natürlich den Vorteil, dass man auch private Termine immer mit angezeigt bekommt und dadurch in die Vorplanung mit einbeziehen kann.
Der Nachteil liegt aber in der Übersichtlichkeit, die so nicht wirklich aufkommen will.
Spezielle Schichtdienst-Apps, die ich bisher ausprobiert habe, hatte allesamt den Nachteil, dass sie auf das starre Schichtdienstmodell ausgelegt waren. Da man darin immer wieder die gleichen Schichtblöcke in bestimmter Reihenfolge abarbeiten muss, ist eine Vorplanung eigentlich sinnlos. Der Schichtplan steht quasi über Jahre hinaus fest. In meiner Dienststelle ist das anders. Wir sind relativ frei in unserer Vorplanung.
Dienstplan bietet nun die Möglichkeit, seine Dienste individuell einzutragen. Das funktioniert wunderbar einfach, indem man Kürzel für die einzelnen Dienste vergibt, den betreffenden Tag antippt, und dann das jeweilige Kürzel für den Dienst auswählt. Fertig ist die Laube.
Besonders praktisch finde ich die absolute Übersichtlichkeit, da ich den kompletten Monat in der Übersicht sehe. Ein weiteres, überaus praktisches Feature ist die Mailfunktion. Hierbei kann man den gewünschten Zeitraum auswählen und dann die Dienstplanung per Mail verschicken. So weiß meine Frau immer, wie ich arbeiten muss und ich kann sogar meine Vorplanung an unser Planungsbüro senden, wenn ich mal wieder zu spät mit ihr dran bin.
Alles in allem macht Dienstplan genau das, was ich von ihr brauche. Das ist mir die -,79 € allemal wert.