Mountain Lion als bootfähiger USB-Stick

Da Mountain Lion (OSX 10.8) nur noch über den Appstore vertrieben wird, ist es sehr praktisch einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Wie es geht, erfahrt ihr hier: GIGA

Ist sehr einfach und dauert in etwa so lange, wie die Installation von OSX 10.8 selbst.

Viel Spaß dabei

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Mac mini mit SSD aufrüsten

So langsam werden SSDs erschwinglich. Grund genug, über ein Aufrüsten meines Mac minis (2011) nachzudenken.
Gedacht – getan, Mediamarkt hatte ein Schnäppchen im Angebot. Die Verbatin 64GB, 2,5″ SATA Solid State Drive kostete gerade mal 49,- Euro. Nun ist es bei Apple ja leider nicht mit dem Kauf der SSD getan. Der Mac mini heißt nicht nur so, er ist es auch: mini! Platz ist für eine zweite Festplatte zwar vorgesehen, diesen aber zu erreichen erfordert eine Menge Arbeit und Fingerspitzengefühl. Damit nicht genug verweigert Apple die Herausgabe von Ersatzteilen. Somit gibt es kaum Möglichkeiten, an das benötigte Anschlusskabel heranzukommen. Eine Möglichkeit ist das Dual Hard Drive Kit von ifixit.
Dieses kann man in den USA bestellen und bezahlt dann 69,95 USDollar dafür. In diesem Kit sind dann auch noch „spezielle“ Werkzeuge enthalten. Zu dem Preis kommen noch Versandkosten in Höhe von 10,- USD. Damit ist das Kit natürlich kein Schnapper mehr. Andererseits gibt es keine Alternative. Es sei denn, man findet einen Händler, der eine Ausnahme macht. Da gibt es dann den kompletten HD-Rahmen mit Kabel, Schrauben und Vibrationsabsorbern für 50,- Euro. Darin sind dann natürlich nicht die Werkzeuge enthalten. Diese sind aber auch gar nicht notwendig.
Was man aber von ifixit dringend benötigt, ist die Einbauanleitung.

Da ich noch nicht viel an Apples Wunderwerken geschraubt habe, holte ich mir Unterstützung bei einem Freund. Gemeinsam machten wir uns dann ans Werk. Wie man an der Anleitung erkennt, muss man den mini komplett demontieren. Auf dem Foto kann man wohl ganz gut erkennen, dass man unbedingt Ordnung in den ausgebauten Teilen halten sollte. Wir haben den einzelnen Schritten in der Anleitung die demontierten Teile zugeordnet und diese mit Zetteln beschriftet. ifixit schreibt, dass versierte Schrauber etwa 20 Minuten benötigen würden, um den Umbau abzuschließen. Diese Zeitangabe ist meines Erachtens nach selbst für einen Vollprofi utopisch. Wir haben weit länger als 2 Stunden geschraubt und das lag nicht an unseren zum Teil unprofessionellen Werkzeugen (ein alter Drahtkleiderbügel ersetzte z.B. das ifixit-patentierte Spezialwerkzeug). Vielmehr sind viele Bauteile des Mac minis äußerst filigran, sodass Grobmotoriker generell die Finger von der Sache lassen sollten.

Das Schrauben war zwar zeitaufwendig, aber nicht unbedingt das Schwierigste. Das erwartete uns erst, als es an die Installation des Systems ging. Hierzu sei gesagt, dass man UNBEDINGT vor dem Umbau ein Time Machine Backup erstellen sollte. So kann man, nachdem man das Betriebssystem auf die SSD installiert hat, seine ganze Installation wiederherstellen. Natürlich muss man dabei immer im Auge behalten, welche Differenz in der Größe der SSD und der HD besteht. Der Migrationsassistent von OSX ist dabei eine große Hilfe.
Bei diesen ganzen Ein- und Umstellungen wäre ich ohne meinen Freund aufgeschmissen gewesen. Er hat da deutlich mehr Erfahrung. Ich bin ja erst im vergangenen Jahr auf Apple umgestiegen.

Fazit der Umbauaktion: Der Mac mini rennt wie ein Großer! Das Booten dauert etwa 23 Sekunden, das Herunterfahren ist kaum messbar. Alle Anwendungen, die auch alle auf der SSD Platz fanden, starten nun in ungeahnter Geschwindigkeit. Gekostet hat mich der Spaß 99,- Euro für die Teile, viel Zeit und viel Schweiß. Gelohnt hat es sich aber allemal!

Ein aktueller Nachtrag:

Die Firma OWC (Other World Computing) hat gerade ein eigenes Einbau-Kit herausgebracht. Dieses ist in etwa so umfangreich, wie das von ifixit, kostet aber zur Einführung nur 49,99 USD plus Versand. Das ist preislich natürlich echt interessant. OWC liefert auch gleich ein Einbauvideo bei YouTube mit:

Ausbruch 5.0

Ich habe es mal wieder getan. Nach längerer Jailbreak-Abstinenz (weil es untethered für IOS5 nicht zur Verfügung stand), habe ich mich wieder in die rechtliche Grauzone begeben und mit redsn0w mein iPad (1) gejailbreakt.
Alles Nötige dafür findet man sogar bei http://www.chip.de , nebst ausführlicher Anleitung.
Da ich das iPad schon unter IOS4 gepimpt hatte, fehlten mir einige Apps aus dem Cydia-Market doch ganz erheblich. Vor allem hatte ich auch einige davon käuflich erworben.
Der eigentliche Vorgang des Jailbreaks könnte nicht einfacher sein. Da ist bei Chip.de alles gesagt. Jetzt blieb natürlich noch die Frage offen, was denn mit meinen gekauften Apps aus dem Cydia-Market ist?
Ich finde es bemerkenswert, dass ich alle Apps ganz normal erneut Installieren konnte. Der Market hatte sich ähnlich dem App Store alle meine Einkäufe gemerkt! So konnte ich munter alles wieder herstellen.
Das Jailbreak läuft bis jetzt sogar wesentlich runder, als das bei IOS4. App-Abstürtze, die bei der Vorgängerversion noch zum Tagesgeschäft gehörten, scheinen Geschichte zu sein.
Endlich kann ich mein iPad wieder als mobilen Hotspot für alle meine anderen Geräte nutzen, RetinaPad sorgt dafür, dass iPhone-Apps auf dem Pad auch im Vollbild gut dargestellt werden, ich verfüge über eine konfigurierbare Firewall und kann mich aussehensmäßig nach Lust und Laune austoben.
Bis jetzt habe ich noch keinen Grund gefunden, der gegen ein Jailbreak spricht. Es erweitert die Funktionen des iPads dermaßen, dass man beim nächsten IOS-Update tatsächlich über dessen Nutzen nachdenkt. Vielleicht lässt man einfach wieder ein paar Updates aus, weil man die integrierte Neuerungen schon per Jailbreak hat!

2011 im Rückblick

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Kann man auch für das iPhone/iPad nutzen

Die SK4000 am Helm angebracht

SK4000 (Artikel als pdf)

Parrot SK4000 Bluetooth Freisprecheinrichtung für den Helm

Schon das Auspacken der Freisprecheinrichtung machte Spaß, denn es war sofort klar, dass das Gerät sehr hochwertig gefertigt wurde. Zum Lieferumfang gehören das Helmset (Mikrofon, 2 Lautsprecher), Ein Ladegerät, das Bedienteil, welches einfach auf den linken Griff des Lenkers geklemmt wird, Ein Kabel (Mini-USB auf kleine Klinke), ein Torxschraubendreher und natürlich die SK4000 selbst.

Die Knopfzelle des Bedienteils ist separat verpackt. Nutzte aber nix, denn nach dem Einsetzen stellte ich fest, dass sie trotzdem leer war! Da es sich um eine übliche CR2025 handelt, war schnell Ersatz gefunden. Während die SK4000 an der Ladung hing, machte ich mich an Die Anbringung des Helmsets. Da die Halterung mit dem Mikrofon mittels einer Spange auf den unteren Rand des Helmes gesteckt wird, war das kein Problem. Kurz noch die Torxschraube festdrehen und die Halterung mit der Aufnahme für die SK4000 saß bombenfest. Nun mussten noch die Lautsprecher angebracht werden. Da man selbst nur schätzen kann, wo im aufgesetzten Zustand die Ohren im Helm sitzen, bedarf es da ein wenig Fummelei. Zum Glück sind die Lautsprecher mit einem Klettrahmen versehen, der es ermöglicht, die Lautsprecher wieder zu lösen und erneut einzupassen. Für alle, die einen Helm besitzen, dessen Bezug nicht „klettkompatibel“ ist, liegen noch zwei Klebepads bei. Nach dem Einpassen noch schnell das Kabel unter dem Helmfutter verschwinden lassen, fertig war die Laube!
Die Kopplung mit meinem Handy ging problemlos von statten.
Die SK4000 übernahm auch sofort mein Telefonbuch aus dem Handy und stellte mir somit die Sprachwahl zur Verfügung,  obwohl mein Handy diese gar nicht unterstützt! Klasse
Sache!
Kurz auf den Verbindungsknopf gedrückt und… Überraschung! Die SK4000 sprach Englisch mit mir! Nicht, dass ich Englisch nicht verstünde, aber ich werde beim Rollerfahren nicht so gerne in Auswärts angequatscht. Nun gut, da ich keine Option zum ändern der Sprache fand, musste ich wohl oder übel zunächst damit leben.
Ansonsten funktionierte alles einwandfrei. Ein kleines Manko stellte sich aber dann doch noch ein. Das integrierte UKW-Radio ließ sich nicht überreden, einen Sender zu finden, der etwas anderes als Rauschen sendete. Da ich mich aber noch in meinem Wohnzimmer mit meinem Helm auf dem Kopf befand, konnte ich damit leben. Das Radio wäre für mich eh nur ein hübsches Gimmek, welches ich nicht zu nutzen beabsichtigte. Außerdem ist die SK4000 wohl für Jethelme gedacht. Ein solcher prangt auch auf dem Karton und der Anleitung. Deshalb muss man das Mikrofon recht stark verbiegen, wenn man einen Integralhelm besitzt. Das macht aber nichts, denn der Arm ist sowohl lang als auch flexibel genug um das Mikrofon richtig zu positionieren.

Ich will jetzt nicht auf die einzelnen Funktionsweisen eingehen. Fakt ist, dass die SK4000 das macht, was sie soll. Bei meinem Helm sind die Windgeräusche so stark, dass der andere Telefonatsteilnehmer schon recht laut sprechen muss, wenn ich schneller als hundert fahre.
Das Streamen von Musik vom Handy auf die SK4000 ist auch sehr einfach. Natürlich prangt überall der Hinweis, dass man während der Fahrt nur die Monofunktion des Handys nutzen darf und die Nutzung beider Lautsprecher streng verboten ist.
Da ich erfahren habe, dass man Parrot Freisprecheinrichtungen updaten kann, habe ich mich heute mal auf der Seite http://www.parrot.com schlau gemacht. Und tatsächlich: dort wird ein Updatetool angeboten, das die interne Software auf den neusten Stand zu bringen verspricht. Da meine SK4000 zwar über die aktuelle Software verfügte, es aber auch eine deutsche Version dieser Software gab, wuchs meine Hoffnung, bald nicht mehr auf englische Fragen antworten zu müssen.

Leider begann damit das Debakel! Ich lud das Tool herunter, installierte es unter Windows7 und es klappte zumindest auch mit der Installation. Das war es dann auch schon mit dem Klappen.
Man kann wählen, ob man die SK4000 via Bluetooth oder USB updaten will. Ich entschied mich zunächst für USB, da der Vorgang so nur etwa 3 Minuten dauern sollte.

Ich richtete mich genau nach den Anweisungen, eine richtige Verbindung kam aber trotzdem nicht zustande.
Also versuchte ich die Bluetooth Variante, die etwa 10 Minuten dauern sollte. Man wird aufgefordert, die Windowsmeldungen zu ignorieren, da sie nach kurzer Zeit von selbst verschwinden würden. Also entweder ist meine Interpretation von kurzer Zeit eine andere, als die von Parrot, oder mein Windows ist anders, als alle anderen! Nichts verschwand von selbst. Wenn man den Windowsvorgang abbrach, wurde auch gleich die Bluetooth Verbindung gekappt. Irgendwann gab ich entnervt auf und besann mich darauf, dass ich doch auch noch ein XP-System in der Rückhand habe!

Also das Netbook angeworfen, die Software installiert und zunächst wieder die USB Verbindung gewählt. Gleiches Ergebnis! Nachdem auch die Bluetooth Methode nicht zum gewünschten Erfolg führte, befand ich mich am Rande der Glatze, vom vielen Haareraufen!
Immer und immer wieder durchlief ich die gleichen Schritte, bis meine SK4000 anscheinend den Kaffee auf hatte und mir durch ein blaues Dauerleuchten signalisierte, dass sie auf diese Sperenzchen keine Lust mehr hatte. Dieses blaue Leuchten war auch mit einer Neuninitialisierung der SK4000 nicht zu beheben und ich wähnte mich schon in der Hotline von Parrot.

Als ich die Freisprecheinrichtung ein letztes Mal in den wohlgemerkt laufenden Updateprozess per USB-Kabel einklinkte, geschah das Unfassbare! Das Programm meldete mir, das der USB-Treiber nun installiert sei und die blaue Leuchte erlosch! Nachdem ich den weiteren Anweisungen gefolgt war, verkündete mir das Tool endlich den langersehnten Erfolg! Das Ganze hat dann auch nur ca. 2 Stunden gedauert. Jetzt spricht die Trude endlich deutsch mit mir, auch wenn die Aussprache der Namen im Telefonbuch immer noch sehr an Kaugummienglisch erinnert.

Was ich fast vergessen hätte:
Das mitgelieferte Kabel (Mini USB auf Klinke) dient übrigens dazu, die SK4000 mit einem Audiogerät zu verbinden. Das kann alles sein, was einen kleinen Klinkenanschluss als Ausgang hat, also auch ein Navi, dass nicht über einen Bluetoothanschluss verfügt. So kann man auch entspannt Musik hören (natürlich nur über den rechten Lautsprecher! ;-)) und sich gleichzeitig die Naviansagen auf’s Ohr geben lassen. Das Telefon hat übrigens immer Priorität. Sobald es klingelt, wird alles andere stumm geschaltet.
Alles in Allem ist die Parrot SK4000 ein tolles Gerät, sieht man einmal von dem Update-Debakel ab. Da müsste Parrot wohl mal dringend nachbessern. Immerhin gibt es aber wenigstens die Möglichkeit, das Gerät mit neuer Software zu versorgen.
Ich bereue den Kauf nicht, besonders, weil ich die SK4000 auf http://www.pearl.de für sagenhafte 39,95 Euro plus Versand geschossen habe. Günstiger geht Bluetooth wohl nicht!

Ach ja, Der silberne Aufdruck auf den Tasten an der SK4000 könnte haltbarer sein! Nach wenigen Tagen verblasst er nun schon, sodass ich in Kürze mit seinem gänzlichen Verschwinden rechne. Das sollte eigentlich nicht passieren!

©Thorsten Trautmann 26.08.2011

Jailbreak – Der Ausbruch aus dem AppStore

Ich habe es getan und es ist auch noch legal! Auf meinem iPad läuft eine Jailbreak-Software. Ich habe lange mit mir gehadert, denn immerhin ist mein iPad noch nicht alt und ich habe noch Garantie darauf. Als dann aber selbst bei chip.de eine Fotoanleitung zum Jailbreak erschien, zögerte ich nicht mehr lange.
O.k., die Anleitung war schon etwas älter, denn sie bezog sich auf iOS 4.3.1. die Vorgehensweise ist aber auch bei der (noch) aktuellen Version 4.3.3 die gleiche.
Zunächst braucht man die Jailbreak-Software für den PC oder den Mac. Selbst diese ist problemlos bei chip.de zu beziehen. Zu dem Chip-Artikel gibt es allerdings nicht den aktuellen Download der Redsnow-Software. Dieser ist auf der Seite der Entwickler, dem Dev-Team, für Windows und für den Mac verfügbar. Was man jetzt noch braucht, ist das aktuelle iOS 4.3.3. Auch dieses stellt Chip zur Verfügung.
Jetzt aber genug der Vorbereitungen, es geht ans Eingemachte! Was in jedem Fall dringend ratsam ist, ist das iPad VOR dem Jailbreak noch einmal zu synchronisieren! Falls wider Erwarten etwas schief geht, kann man so den vorherigen Zustand kinderleicht wiederherstellen.
Nach der Sicherung geht es nun daran, die heruntergeladene und, soweit notwendig, entpackte Software zu benutzen. Es bietet sich an, auch das iOS am gleichen Ort zu speichern, denn so wird sie von Redsnow erkannt.
auch wenn die Installationsanwendung in englischer Sprache gehalten ist, erklärt sie sich weitgehend selbst. Das iPad sollte jetzt schon mit dem PC verbunden sein. Falls Redsnow das iOS nicht selbst findet, muss man den Speicherort angeben. Das war es dann auch eigentlich schon! Irgendwann wird man dazu aufgefordert, das Programm zu beenden, weil alle anderen Schritte auf dem iPad stattfinden.
Wenn das alles gelaufen ist, startet das iPad neu und man findet die App Cydia vor. Diese ist eine Art Jailbreak-AppStore, in dem man sich mit Apps versorgen kann, die es nicht in den Apple AppStore geschafft haben. Und die haben es teilweise in sich! Auch hier gibt es kostenpflichtige Apps, die allesamt in US-Dollar ausgezeichnet sind. Allerdings findet man auch allerlei kostenlose Angebote. Was man benötigt, muss jeder selbst wissen. Ich habe ein paar Veränderungen im Aussehen meines iOS vorgenommen, sowie einige Nützliche Funktionen hinzugefügt. So kann ich jetzt zum Beispiel auf dem Dock so viele Apps ablegen wie ich möchte und habe eine lustige Simpsonsuhr auf meinem Lockscreen.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, allerdings sind sie für das iPhone deutlich zahlreicher als für das iPad.
Der Jailbreak ist übrigens untethered, was bedeutet, dass er auch nach einem Neustart des iPads noch aktiv ist.
Eine wichtige Funktion, die man mittels Jailbreak nachrüsten kann, ist die Möglichkeit das iDevice als mobilen WLan-Access Point zu nutzen. Damit kann man dann z.B. seinen Datentarif (falls vom Provider erlaubt) auch mit dem Notebook nutzen.
Alles in allem bereue ich den Jailbreak nicht, ist er doch jederzeit rückgängig zu machen. Es war einfach und erweitert die Möglichkeiten des iPads noch mehr.

iSwifter 3.0

Da ist es nun, das Update für iSwifter. Ich war wohl nicht der Einzige, der mit dieser App unzufrieden war. Kaum hatte ich meinen Test geblogt, stand auch schon das Update auf Version 3.0 vor der Tür. Die ersten Bewertungen im AppStore ließen mich aber nicht zu viel erhoffen.
Nach der Installation wird man aufgefordert, den Kauf erneut zu bestätigen. Das ist allerdings nicht erneut mit Kosten verbunden und verlief bei mir reibungslos. Die nächste Neuerung ist das Verschwinden des überflüssigen Startbildschirms mit der Auswahlmöglichkeit zwischen Browsen und Spielen zugunsten einer neuen Startseite. für meine Belange eine echte Verbesserung, da ich nicht zum Spielen neige und so einen unnützen Schritt überspringen kann.
Schon auf der Startseite fällt eine wichtige Verbesserung auf. Das Scrollen funktioniert endlich ohne das lästige Verschieben von Bildern und Textteilen! Ist es jetzt zwar immer noch etwas hakelig, kann man doch nun einigermaßen flüssig arbeiten. eine ganz wichtige Verbesserung, wie ich finde.
Alles in allem erscheint iSwifter nun erwachsener. Kann man auch immer noch nicht viel einstellen, fehlt mir auch noch die Möglichkeit des anonymen Browsens und ist die Benutzung auch noch immer auf den Widescreen-Modus beschränkt, iSwifter sieht jetzt mehr nach einem Browser aus und fühlt sich auch so an.
Seine Stärke liegt nunmal in der vollen Flash-Unterstützung, die diese App einzigartig macht.
Dieses Update hat meine Meinung zu iSwifter grundlegend geändert. Wenn jetzt noch ein paar Kinderkrankheiten beseitigt werden, kann diese App tatsächlich eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Safari und Co. werden.
Die Probleme, die in den AppStore-Bewertungen genannt werden, kann ich so nicht bestätigen. Warum weiß der Himmel, aber bei mir läuft die App flüssig und rund. Die Geschwindigkeit ist sowohl im WiFi- als auch im UMTS-Betrieb akzeptabel.
schön, dass es noch Updates gibt, dessen Auswirkungen sowohl sichtbar als auch positiv sind.