Ausbruch 5.0

Ich habe es mal wieder getan. Nach längerer Jailbreak-Abstinenz (weil es untethered für IOS5 nicht zur Verfügung stand), habe ich mich wieder in die rechtliche Grauzone begeben und mit redsn0w mein iPad (1) gejailbreakt.
Alles Nötige dafür findet man sogar bei http://www.chip.de , nebst ausführlicher Anleitung.
Da ich das iPad schon unter IOS4 gepimpt hatte, fehlten mir einige Apps aus dem Cydia-Market doch ganz erheblich. Vor allem hatte ich auch einige davon käuflich erworben.
Der eigentliche Vorgang des Jailbreaks könnte nicht einfacher sein. Da ist bei Chip.de alles gesagt. Jetzt blieb natürlich noch die Frage offen, was denn mit meinen gekauften Apps aus dem Cydia-Market ist?
Ich finde es bemerkenswert, dass ich alle Apps ganz normal erneut Installieren konnte. Der Market hatte sich ähnlich dem App Store alle meine Einkäufe gemerkt! So konnte ich munter alles wieder herstellen.
Das Jailbreak läuft bis jetzt sogar wesentlich runder, als das bei IOS4. App-Abstürtze, die bei der Vorgängerversion noch zum Tagesgeschäft gehörten, scheinen Geschichte zu sein.
Endlich kann ich mein iPad wieder als mobilen Hotspot für alle meine anderen Geräte nutzen, RetinaPad sorgt dafür, dass iPhone-Apps auf dem Pad auch im Vollbild gut dargestellt werden, ich verfüge über eine konfigurierbare Firewall und kann mich aussehensmäßig nach Lust und Laune austoben.
Bis jetzt habe ich noch keinen Grund gefunden, der gegen ein Jailbreak spricht. Es erweitert die Funktionen des iPads dermaßen, dass man beim nächsten IOS-Update tatsächlich über dessen Nutzen nachdenkt. Vielleicht lässt man einfach wieder ein paar Updates aus, weil man die integrierte Neuerungen schon per Jailbreak hat!

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Jailbreak – Der Ausbruch aus dem AppStore

Ich habe es getan und es ist auch noch legal! Auf meinem iPad läuft eine Jailbreak-Software. Ich habe lange mit mir gehadert, denn immerhin ist mein iPad noch nicht alt und ich habe noch Garantie darauf. Als dann aber selbst bei chip.de eine Fotoanleitung zum Jailbreak erschien, zögerte ich nicht mehr lange.
O.k., die Anleitung war schon etwas älter, denn sie bezog sich auf iOS 4.3.1. die Vorgehensweise ist aber auch bei der (noch) aktuellen Version 4.3.3 die gleiche.
Zunächst braucht man die Jailbreak-Software für den PC oder den Mac. Selbst diese ist problemlos bei chip.de zu beziehen. Zu dem Chip-Artikel gibt es allerdings nicht den aktuellen Download der Redsnow-Software. Dieser ist auf der Seite der Entwickler, dem Dev-Team, für Windows und für den Mac verfügbar. Was man jetzt noch braucht, ist das aktuelle iOS 4.3.3. Auch dieses stellt Chip zur Verfügung.
Jetzt aber genug der Vorbereitungen, es geht ans Eingemachte! Was in jedem Fall dringend ratsam ist, ist das iPad VOR dem Jailbreak noch einmal zu synchronisieren! Falls wider Erwarten etwas schief geht, kann man so den vorherigen Zustand kinderleicht wiederherstellen.
Nach der Sicherung geht es nun daran, die heruntergeladene und, soweit notwendig, entpackte Software zu benutzen. Es bietet sich an, auch das iOS am gleichen Ort zu speichern, denn so wird sie von Redsnow erkannt.
auch wenn die Installationsanwendung in englischer Sprache gehalten ist, erklärt sie sich weitgehend selbst. Das iPad sollte jetzt schon mit dem PC verbunden sein. Falls Redsnow das iOS nicht selbst findet, muss man den Speicherort angeben. Das war es dann auch eigentlich schon! Irgendwann wird man dazu aufgefordert, das Programm zu beenden, weil alle anderen Schritte auf dem iPad stattfinden.
Wenn das alles gelaufen ist, startet das iPad neu und man findet die App Cydia vor. Diese ist eine Art Jailbreak-AppStore, in dem man sich mit Apps versorgen kann, die es nicht in den Apple AppStore geschafft haben. Und die haben es teilweise in sich! Auch hier gibt es kostenpflichtige Apps, die allesamt in US-Dollar ausgezeichnet sind. Allerdings findet man auch allerlei kostenlose Angebote. Was man benötigt, muss jeder selbst wissen. Ich habe ein paar Veränderungen im Aussehen meines iOS vorgenommen, sowie einige Nützliche Funktionen hinzugefügt. So kann ich jetzt zum Beispiel auf dem Dock so viele Apps ablegen wie ich möchte und habe eine lustige Simpsonsuhr auf meinem Lockscreen.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, allerdings sind sie für das iPhone deutlich zahlreicher als für das iPad.
Der Jailbreak ist übrigens untethered, was bedeutet, dass er auch nach einem Neustart des iPads noch aktiv ist.
Eine wichtige Funktion, die man mittels Jailbreak nachrüsten kann, ist die Möglichkeit das iDevice als mobilen WLan-Access Point zu nutzen. Damit kann man dann z.B. seinen Datentarif (falls vom Provider erlaubt) auch mit dem Notebook nutzen.
Alles in allem bereue ich den Jailbreak nicht, ist er doch jederzeit rückgängig zu machen. Es war einfach und erweitert die Möglichkeiten des iPads noch mehr.